
Quelle: Facebook / Bild von Ria Godlowski

Quelle: Facebook / Bild von Ria Godlowski
Warum plant unsere Regierung eigentlich eine Volkszählung in Deutschland durchzuführen? Das bringt nur lästige Diskussionen und viel organisatorischen und administrativen Aufwand mit sich. Völlig unnötig und absolut nicht mehr zeitgemäß!
Alle Daten, die abgefragt werden sollen (und sogar noch viel mehr) sind doch bereits in verschiedenen Datenbanken im Internet vorhanden! Eine kleine Absprache mit FaceBook oder einem anderen sozialen Netzwerk würde das ganze Drama um die bevorstehende Volkszählung vermeiden. Mal eben kurz ein Zugriff auf die Datenbestände und schon wäre man fertig. Völlig diskussionsfrei und vor allem viel viel günstiger!
Pünklich zum ersten April haben sich auch im Internet wieder Aprilscherze in verschiedensten Ausprägungen und Qualitäten verbreitet.
Besonders aufgefallen sind mir dabei besonders drei sehr gut gemachte Scherze von Google und Microsoft:
Mit Gmail Motion präsentierte Google zum ersten April die Möglichkeit Emails mittels Gesten zu verfassen. Ein wirklich gut gemachtes Video, das auch lustig anzuschauen ist: Google Gmail Motion
Pünktlich zum ersten April kündigte Microsoft ein 42″(!!!)-Tablet namens “Goliath” an. Neben den technischen Funktionen bietet Goliath auch einen Getränkehalter sowie ausklappbare Beine zur alternativen Nutzung als Esstisch: Microsoft Goliath
Ein weiterer Aprilscherz von Google war die Stellenausschreibung als “Autocompleter”. Dabei geht es darum während der Eingabe von Suchbegriffen durch Suchende, Vorschläge für weitere beziehungsweise vervollständigte Suchbegriffe zu verfassen: Autocompleter
Ein sehr treffender Twitter-Beitrag zum allgegenwärtigen Thema “Reglementierung des Internet”:
“Fürs Internet sollte das Baumhaus-Prinzip gelten:
Wer zu alt ist, um ohne Hilfe reinzukommen,
soll uns darin auch keine Vorschriften machen!”
Bei SEO-Woman auf Platz 1 der Top-10 Tweets zum Thema Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV).
Für mehr als neun Monate gab es von Google kein Update des öffentlichen PageRanks (PR) mehr (Kennzahl zur Bewertung der Verlinkung von Internetseiten). Dieses ungewohnt lange Intervall hat in der Szene der Webseitenbetreiber und Suchmaschinenoptimierer schon für wilde Spekulationen gesorgt, ob Google den PageRank auf Dauer vielleich ganz abschaffen würde. Die verschiedenen Linktauschbörsen waren gezwungen neue und eigene Systeme zur Wertermittlung von Links zu entwickeln. Aus der Vielfalt der alten und neuen Kennzahlen, die es so gibt (Alexa-Rank, RelevanceRank – und wie sie alle heißen) mußten die Webmaster nun die herausfilten, die wenigstens ansatzweise eine zuverlässige Vergleichbarkeit schafften. Die ganze Verwirrung erinnerte schon fast an ein babylonisches Chaos. Wer bei der Optimierung von Webseiten nicht wirklich sattelfest war und wußte was er tat, ging in gnadenloser Orientierungslosigkeit unter.
Nun, im Januar 2011, mehr als neun Monate danach (genau 292 Tage) kam es nun wieder! Völlig unverhofft und unerwartet: