Beiträge zum Thema ‘Wirtschaft’

Briefe künftig per DHL versenden?

Sonntag, 07. September 2014

In den letzten Wochen hatte ich bereits wiederholt den Eindruck, daß Sendungen, die per Briefpost kommen sollten, nur sehr verzögert bei mir eintrafen.

Da es sich dabei unter anderem um Sendungen aus dem Europäischen Ausland, den USA oder innerdeutsche Warensendungen handelte, konnten die Verzögerungen natürlich an verschiedenen Stellen entstehen und waren entsprechend erklärbar. Daß eine Sendung aus den USA statt vorher durchschnittlich und recht zuverlässig 14 Tage nun regelmäßig über 40 Tage bis zum Empfänger benötigt, könnte zum Beispiel auch daran liegen, daß ein Schiff gesunken ist und erst wieder geborgen werden mußte, bevor es mit dem eigentlichen Versand weitergehen konnte. Die Abfahrt in den USA erfolgte zumindest nachverfolgbar innerhalb weniger Tage.

Auch daß ich einmal über zehn Tage lang überhaupt keine Post bekommen habe, obwohl normalerweise doch spätestens alle zwei bis drei Tage irgendwelche Rechnungen, Werbung, oder eben die erwarteten Bestellungen im Briefkasten zu finden sind, kann natürlich ebenfalls Zufall sein.

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Weltweit größter Reifenhersteller!

Donnerstag, 08. Mai 2014

Wie ich einer Fernsehreportage entnehmen konnte ist nicht etwa Michelin, Continental oder Pirelli die Nummer eins bei den Reifenherstellern.

Mit rund 300 Millionen (300.000.000) produzierten Reifen pro Jahr ist LEGO der weltweit größte Reifenhersteller! Zumindest was die Stückzahlen angeht.

Zweiklassengesellschaft bei Amazon?

Mittwoch, 25. September 2013

Schon seit sehr geraumer Zeit fällt mir beim Shoppen bei Amazon immer wieder die Werbung für die Amazon-Prime-Mitgliedschaft auf. Wesentlichste Merkmale dürften die versandkostenfreie Bestellerei für von Amazon versendete Produkte sowie der schnellere Lieferservice sein.

Die Einsparung der Versandkosten dürfte sich jedoch nur bei maximal fünf Prozent meiner Bestellungen lohnen. In allen anderen Fällen liege ich eh schon über den 20,- € Warenwert für die versandkostenfreie Lieferung. Oder aber ich bestelle bei anderen Anbietern aus dem Marketplace, so daß die Versandkosten in jedem Fall zum Tragen kommen. Und in mindestens der Hälfte der oben genannten fünf Prozent meiner Bestellungen kann ich problemlos noch etwas dazubestellen und komme damit in den Bereich der ohnehin versandkostenfreuen Lieferung. Das ist für mich also schon mal kein Argument für eine Prime-Mitgliedschaft.

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Weltuntergang doch noch realisierbar!

Freitag, 12. August 2011

Nach dem Kalender der Maya steht der allgemeine Weltuntergang für den 21. Dezember 2012 an. Dies wurde auch schon in vielen anderen Weissagungen sowie in verschiedenen Hollywood-Filmen aufgegriffen und scheint daher absolut plausibel! Wir – als Menschheit betrachtet – versuchen ja seit Jahrzehnten bereits unser Möglichstes, um diese Vorhersage auch eintreffen zu lassen.

Für radikale Ansätze aus der Vergangenheit fehlte uns da bisher jedoch noch ein wenig die letzte Entschlossenheit. Beispielsweise wurden bereits mit dem kalten Krieg alle Voraussetzungen geschaffen: Letztlich wurde dann aber wieder zurückgerudert und das sehr kostspielige Projekt doch nicht bis zu einer Eskalation in das Jahr 2012 weitergeführt.

Der Ansatz, die Natur in einem solchen Maße zu beeinflussen, daß unsere Umwelt für uns Menschen keine Lebensgrundlage mehr bietet, wird bei weltweiter Betrachtung noch immer mit allem Eifer verfolgt. Daß hier aber wirklich noch bis 2012 für die Menschheit endgültige Resultate erzielt werden ist wohl nicht zu erwarten. Auch diesen Versuch hätte man mit mehr Entschlossenheit und Konsequenz angehen müssen. Immerhin taugt dieser Ansatz wenigstens noch als Notlösung. Zwar nicht bis zum nächsten Jahr, aber mit ein paar Jahrzehnten Verspätung würde das mit Sicherheit noch funktionieren.

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Kernenergie: Maritimer Ausstieg?

Dienstag, 03. Mai 2011

Spätestens seit dem Unglück in Japan spricht (fast) die ganze Welt vom Ausstieg aus der Kernenergie. Mit dem Einsatz regenerativer Energien dürfte dies im zivilen Bereich (zumindest langfristig) auch ganz gut erreichbar sein.

Was ist aber mit den ganzen Atomantrieben im Bereich militärischer Flotten? Flugzeugträger, große Schlachtschiffe und Atom-U-Boote werden derzeit in großer Zahl mit Kernreaktoren betrieben!

Bei einem Flugzeugträger oder Schlachtschiff könnte man sich ja theoretisch noch vorstellen, auf einen Dieselantrieb umzurüsten. Das reduziert dann zwar die Einsatzgeschwindigkeit um 50 % und die Reichweite um 95 % – aber gut. Muß man halt alle paar Tage nachtanken. Das geht schon.
Was würde das für den Ölpreis bedeuten, wenn jedes größere Militärschiff nun plötzlich alle paar Tage ein paar millionen Liter Diesel bräuchte? Na da bin ich ja mal auf die künftigen Benzinpreise gespannt. ;-)
Alternativ: Regenerative Energien? Auf einem Flugzeugträger ist doch eigentlich genug Platz für massig Solarzellen und Windräder, oder? :-P

U-Boot mit Dieselmotor? Klar, gibt es – aber eben nicht in der Größe bestehender Atom-U-Boote! Wasserstoff-Brennzelle? Ebenfalls nicht in der Größenordnung realisierbar! Übrig bleibt also ein Haufen großer zu verschrottender Atom-U-Boote modernster Technik. Die neuen U-Boot-Generationen, die darauf hin gebaut werden sind dann wieder kleiner und leichter und erinnern in Konzept und Leistungsfähigkeit an die Modelle aus dem Zweiten Weltkrieg. ;-)

Die Auswirkungen auf unsere eigene Volkswirtschaft wären dabei eher gering. Kein Umrüstungsaufwand dank kleiner Flotte. Nur eben eventuell steigende Ölpreise. Dafür könnten wir im Bereich von Antrieben mit Brennstoffzellen zumindest KnowHow exportieren!

So gesehen sollten wir dringend mal die Forderung in den Raum stellen, alle Flotten atomar abzurüsten! Geht ja nicht, daß wir hier Kopfstände machen um unsere Kernkraftwerke loszuwerden und andererseits fahren irgendwelche Schiffe mit haufenweise Reaktoren an Bord ungehindert von Land zu Land…

hohe Benzinpreise untermauert

Sonntag, 24. April 2011

Noch vor einer Woche ging es schon fast als Skandal durch die Medien: Die Mineralölindustrie hätte angeblich die Benzinpreise mit geheimen Absprachen passend zu den Osterferien angehoben.

Die Meldung von heute passt da als logische Folge und konsequente Argumentation ins Bild: Laut einiger Mineralölanbieter sei in den kommenden Tagen möglicherweise eine Benzinknappheit an den Tankstellen zu erwarten. Dies betrifft insbesondere die Kraftstoffe Super, Super plus und E10.

Die Konzerne drehen den Benzinhahn einfach mal für kurze Zeit ein wenig zu. Damit ist der Grund für die kürzliche Preisanhebung sofort plausibel und widerspruchsfrei erklärt und bewiesen. Das Angebot ist derzeit einfach knapp, was sich natürlich auf den Preis niederschlägt. Und spätestens, wenn die ersten Autofahrer keinen Kraftstoff mehr an den Tankstellen bekommen, dann sind sie daraufhin schon froh, wenn sie künftig selbst für Preise um zwei Euro pro Liter überhaupt noch etwas in den Tank bekommen! :-)

E10-Verbrauch bei Neufahrzeugen

Montag, 18. April 2011

Benzinbetriebene Kraftfahrzeuge haben bei der Verwendung von E10-Kraftstoff bekanntlich einen spür- und messbar höheren Verbrauch. Wie wird jetzt aber der Verbrauch bei Neufahrzeugen, der ja zu den Pflichtangaben gehört, ermittelt?

Wenn nun einige Hersteller den Verbrauch bereits unter dem Einsatz von E10 bestimmen und angeben, dann sind sie durch die nominell höheren Verbrauchswerte gegenüber den Konkurrenten im Nachteil, die den Verbrauch ihrer Fahrzeuge noch mit herkömmlichem Kraftstoff ermitteln.

Wenn alle Fahrzeughersteller ihre Verbrauchsangaben zu einem bestimmten Zeitpunkt umstellen müssten, dann wäre der Aufwand, die bereits erstellten Werbemittel vom Markt zu nehmen und durch neue zu ersetzen, enorm.

Und wie sieht es mit den Flottenverbräuchen aus? Die Industrie hat einige Absprachen mit der Politik, wie hoch die Verbräuche aller im Angebot befindlichen Modelle im Durchschnitt sein dürfen. Sind diese Absprachen dann hinfällig, oder in wie weit werden sie den Voraussetzungen unter E10 angepasst?

Wie auch immer: Vom 3-Liter-Auto sind wir jetzt erst einmal wieder ein Stück weiter weg!

Vorschau auf 5 Jahre Grün-Rot

Samstag, 09. April 2011

Eine Vorschau auf 5 Jahre Grün-Rote Regierung in Baden-Württemberg

Achtung: Dieser Beitrag ist als Satire hochgradig provokativ und stark ironisch und sollte keinesfalls zu ernst genommen werden! Wir hoffen ja schließlich das Beste… ;-)

Baden-Württemberg: grün-rotDurch die Geschehnisse rund um Stuttgart21 und die Katastrophen in Japan begünstigt, aber auch nicht ganz ohne eigenes Zutun, verliert Schwarz-Gelb die Landtagswahl in Baden-Württemberg knapp. Erstmals seit über 50 Jahren ist die CDU nun nicht mehr in der Regierung. Ein weiteres Novum: Baden-Württemberg wird als erstes Bundesland von einem grünen Ministerpräsidenten regiert.

Frühjahr 2011 – Einige weitere Kernkraftwerke in Baden-Württemberg werden mit sofortiger Wirkung abgeschaltet.

Sommer 2011 – Der Ausbau für die Gewinnung der regenerativen Energien ist aufwändiger als gedacht und verzögert sich entsprechend.

Herbst 2011 – Die Schadensersatzforderungen der Betreiber der Kernkraftwerke belaufen sich inzwischen alleine in Baden-Württemberg auf mehrstellige Millionenbeträge.

Winter 2011 – Auch mit aus dem Ausland zugekaufter elektrischer Energie kann den Strombedarf von Baden-Württemberg nicht vollständig gedeckt werden. Die Wirtschaft steht teilweise ohne Strom da und muß trotz guter Auftragslage auf Kurzarbeit umstellen.

Frühjahr 2012 – Der Aufbau der regenerativen Energien wird nun vehement vorangetrieben. Dazu werden große Teile des Schwarzwaldes abgeholzt, um Windräder und Solarparks erstellen zu können.

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Japan und die Kernkraftwerke

Montag, 14. März 2011

Kann man Japan den flächendeckenden Einsatz von Atomkraftwerken zum Vorwurf machen?

Betrachtet man die Voraussetzungen und die historische Entwicklung in Japan, dann ist der Einsatz von Atomkraftwerken durchaus nachvollziehbar! Japan hat kaum eigene Ressourcen und ist daher in Bezug auf nahezu alle Rohstoffe auf Importe angewiesen. Gerade als weltweit exportierende Industrienation ist man daher bestrebt, diese Abhängigkeit von exportierenden Ländern möglichst zu reduzieren, was jedoch nur schwer möglich ist. Der Sektor Energie bietet in diesem Zusammenhang wenigstens einen Bereich, in dem man sich mit Hilfe der Kernkraft halbwegs autark einrichten kann.

Dazu kommt die Entwicklung von Japan in den vergangenen 50 Jahren. In diesem vergleichsweise kurzen Zeitraum hat sich Japan als Industrie- und Technologienation hervorgetan und in diesem Bereich auch einigen Nationalstolz entwickelt. Daher ist das Vertrauen in die eigenen Entwicklungen und Fähigkeiten nachvollziehbar hoch.

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Google irritiert Webmaster mit PR

Freitag, 21. Januar 2011

Für mehr als neun Monate gab es von Google kein Update des öffentlichen PageRanks (PR) mehr (Kennzahl zur Bewertung der Verlinkung von Internetseiten). Dieses ungewohnt lange Intervall hat in der Szene der Webseitenbetreiber und Suchmaschinenoptimierer schon für wilde Spekulationen gesorgt, ob Google den PageRank auf Dauer vielleich ganz abschaffen würde. Die verschiedenen Linktauschbörsen waren gezwungen neue und eigene Systeme zur Wertermittlung von Links zu entwickeln. Aus der Vielfalt der alten und neuen Kennzahlen, die es so gibt (Alexa-Rank, RelevanceRank – und wie sie alle heißen) mußten die Webmaster nun die herausfilten, die wenigstens ansatzweise eine zuverlässige Vergleichbarkeit schafften. Die ganze Verwirrung erinnerte schon fast an ein babylonisches Chaos. Wer bei der Optimierung von Webseiten nicht wirklich sattelfest war und wußte was er tat, ging in gnadenloser Orientierungslosigkeit unter.

Nun, im Januar 2011, mehr als neun Monate danach (genau 292 Tage) kam es nun wieder! Völlig unverhofft und unerwartet:

Das PageRank-Update von Google!

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