Beiträge zum Thema ‘Verhalten’

Zungenbrecher

Samstag, 09. November 2013

Zungenbrecher für Frauen:

“Blaukraut bleibt Blaukraut, Brautkleid bleibt Brautkleid.”
“In Ulm und um Ulm und um Ulm herum.”
“Wenn Fliegen hinter Fliegen fliegen, fliegen Fliegen Fliegen nach.”
“Fischers Fritze fischte frische Fische,
  frische Fische fischte Fischers Fritze.”

Zungenbrecher für Männer:

“Ich liebe Dich!”



Gewonnen oder verloren?

Mittwoch, 04. Mai 2011

Jeder, der beispielsweise 12,10 € in einen Lottoschein investiert und dann für drei Richtige 6,80 € bekommt, spricht davon, daß er im Lotto gewonnen hat.

Wenn man jedoch eine Aktie für 24,10 € kauft, die dann auf 21,80 € fällt, dann spricht man davon an der Börse Geld verloren zu haben.

Die Wahrnehmung ist da schon ein wenig eigentümlich. Ein Verlust war es doch schließlich in beiden Fällen. Beim Lottospiel sogar der deutlich Größere!

Computer-Support

Sonntag, 15. August 2010

Warum erwarten Computeranwender eigentlich so oft, daß ihnen der zuständige Support bei einem auftretenden Problem direkt am Telefon weiterhelfen kann?

Wenn man mit dem Auto liegen bleibt wartet man ja auch, bis der Mechaniker vor Ort ist, und versucht nicht auf telefonische Anweisung hin das Auto selbst zu reparieren!

Tanken bei BP

Montag, 07. Juni 2010

Daß die Menschen jetzt BP boykottieren und nicht mehr dort tanken, sondern bevorzugt andere Tankstellen aufsuchen, ist mir völlig unverständlich!

Gerade jetzt sollte man bei BP tanken um dazu beizutragen, daß die Finanzlage des Konzerns ausgeglichen bleibt. Nur dann werden auch die nötigen Mittel da sein, um die Kosten für die Reparatur des Bohrloches, die Ersatzansprüche der Geschädigten sowie die Aufwendungen, die für die Instandsetzung der Schäden an der Natur nötig sind, zu begleichen!

Sicher und überzeugt!

Sonntag, 11. April 2010

Warum sind sich die Menschen einer Sache oftmals so sicher oder von etwas so überzeugt …

… und
irren dann doch weil sie sich oft genug vorher weder einer Sache
versichert, noch von einem Zusammenhang wirklich überzeugt haben?

Beurteilungen

Montag, 29. März 2010

Wie viele Irrtümer, Mißverständnisse oder auch unerfüllte Erwartungen ließen sich vermeiden, würden die Menschen ihre Mitmenschen nicht nach deren Worten, sondern nach deren Taten beurteilen.

Von der Fähigkeit zuzuhören

Samstag, 27. März 2010

Auffällig ist, daß die Menschen mit zunehmendem Alter oft immer weniger zuhören. Da werden Erzählungen gerne mal abgewürgt, oder mit dem Einwurf des wahrscheinlichen Ziels der Erzählung rüde abgebrochen.

Der Mensch lernt im Laufe seines Lebens alles Mögliche, nur die Fähigkeit anderen Menschen wirklich aufmerksam und geduldig zu folgen, scheint verloren zu gehen.

Ich vermute mal, daß es die vermeintliche Lebenserfahrung ist, die einen glauben macht, den Ausgang der meisten Erzählungen schon vorweg zu kennen. Auch wenn das im Kern vielleicht sogar oftmals zutreffend sein mag, so entgehen einem doch die Kleinigkeiten, die eine Erzählung eigentlich ausmachen. Ganz abgesehen davon, daß man auch komplett irren kann. Hinzu kommt, daß das zwischenmenschliche Signal für den Erzählenden nicht gerade positiv ist, wenn er mitten in seiner Ausführung abgewürgt wird.

Zugegeben – manche Menschen haben einen derart langatmigen und monotonen Erzählstil, daß man es wohl keinem verdenken kann, wenn er dann versucht die Sache ein wenig zu beschleunigen. ;-)

Unausweichliches!

Freitag, 26. März 2010

In einem hiesigen Einkaufszentrum gibt es einen Aufzug, der das Parkdeck und die Einkaufsetage miteinander verbindet. Es gibt also genau zwei Haltestellen für diesen Aufzug. Eben dieser Aufzug ist naturbedingt auch fast immer gut mit Menschen nebst den zugehörigen Einkaufswagen gefüllt.

Unverständlich ist für mich dabei, daß die Leute, die gerade auf den Aufzug warten, sich immer bis möglichst dicht vor die Schiebetür des Aufzugs stapeln. Kommt der Aufzug dann und es öffnet sich die Tür, sind die entgeisterten Gesichter eigentlich immer die gleichen:

Die einen wollen aus dem Aufzug raus, können aber nicht, weil sich vor dem Aufzug bereits eine Traube von Menschen und Einkaufswagen gebildet hat.

Die anderen (eben die aus dieser Traube) wollen in den Aufzug hinein, können aber ihrerseits auch nicht, weil dieser ja – völlig unerwartet – noch voll ist. Die Vordersten dieser Traube versuchen nun also die hinter ihnen stehenden noch ein wenig weiter nach hinten zu schieben um den Aufzugbesetzern wenigstens eine minimale Gasse zum Entweichen zu bieten.

Was spricht eigentlich dagegen, von vorn herein einen Weg zu lassen, damit sich der Aufzug erst einmal gesittet entleeren kann, bevor man dann selbst hinein kommt?