Beiträge zum Thema ‘Umwelt’

Globale atomare Verseuchung

Donnerstag, 01. September 2011

Abgesehen von den verschiedenen Störfällen in Kernkraftwerken, die wir in den vergangenen Jahrzehnten erlebt haben, gab es in den letzten 65 Jahren auch unzählige Atombombentests. Wie viele das genau waren, wird wahrscheinlich für immer ein Geheimnis bleiben.

In einer kleinen, aber sehr eindrucksvollen Videoanimation hat der Japaner Isao Hashimoto einmal 2053 bekannte Atombombentests und -explosionen visualisiert. Diese ereigneten sich zwischen 1945 und 1998 auf allen Kontinenten der Erde. Dabei beeindruckt nicht nur die reine Anzahl der Atomexplosionen, sondern auch die räumliche Darstellung auf einer Weltkarte!

Sicherlich waren viele der Tests unterirdisch. Dennoch könnte man, schon alleine aufgrund der unglaublichen Menge an Atombombentests durchaus zu der Überzeugung kommen, daß eigentlich ein großer Teil der Erde für Menschen unbewohnbar sein müßte! Und dabei handelt es sich nicht ausschließlich um menschenleere oder bestenfalls dünn besiedelte Gegenden…

=> Videoanimation über Atombombentests auf der Erde



Kernenergie: Maritimer Ausstieg?

Dienstag, 03. Mai 2011

Spätestens seit dem Unglück in Japan spricht (fast) die ganze Welt vom Ausstieg aus der Kernenergie. Mit dem Einsatz regenerativer Energien dürfte dies im zivilen Bereich (zumindest langfristig) auch ganz gut erreichbar sein.

Was ist aber mit den ganzen Atomantrieben im Bereich militärischer Flotten? Flugzeugträger, große Schlachtschiffe und Atom-U-Boote werden derzeit in großer Zahl mit Kernreaktoren betrieben!

Bei einem Flugzeugträger oder Schlachtschiff könnte man sich ja theoretisch noch vorstellen, auf einen Dieselantrieb umzurüsten. Das reduziert dann zwar die Einsatzgeschwindigkeit um 50 % und die Reichweite um 95 % – aber gut. Muß man halt alle paar Tage nachtanken. Das geht schon.
Was würde das für den Ölpreis bedeuten, wenn jedes größere Militärschiff nun plötzlich alle paar Tage ein paar millionen Liter Diesel bräuchte? Na da bin ich ja mal auf die künftigen Benzinpreise gespannt. ;-)
Alternativ: Regenerative Energien? Auf einem Flugzeugträger ist doch eigentlich genug Platz für massig Solarzellen und Windräder, oder? :-P

U-Boot mit Dieselmotor? Klar, gibt es – aber eben nicht in der Größe bestehender Atom-U-Boote! Wasserstoff-Brennzelle? Ebenfalls nicht in der Größenordnung realisierbar! Übrig bleibt also ein Haufen großer zu verschrottender Atom-U-Boote modernster Technik. Die neuen U-Boot-Generationen, die darauf hin gebaut werden sind dann wieder kleiner und leichter und erinnern in Konzept und Leistungsfähigkeit an die Modelle aus dem Zweiten Weltkrieg. ;-)

Die Auswirkungen auf unsere eigene Volkswirtschaft wären dabei eher gering. Kein Umrüstungsaufwand dank kleiner Flotte. Nur eben eventuell steigende Ölpreise. Dafür könnten wir im Bereich von Antrieben mit Brennstoffzellen zumindest KnowHow exportieren!

So gesehen sollten wir dringend mal die Forderung in den Raum stellen, alle Flotten atomar abzurüsten! Geht ja nicht, daß wir hier Kopfstände machen um unsere Kernkraftwerke loszuwerden und andererseits fahren irgendwelche Schiffe mit haufenweise Reaktoren an Bord ungehindert von Land zu Land…

E10-Verbrauch bei Neufahrzeugen

Montag, 18. April 2011

Benzinbetriebene Kraftfahrzeuge haben bei der Verwendung von E10-Kraftstoff bekanntlich einen spür- und messbar höheren Verbrauch. Wie wird jetzt aber der Verbrauch bei Neufahrzeugen, der ja zu den Pflichtangaben gehört, ermittelt?

Wenn nun einige Hersteller den Verbrauch bereits unter dem Einsatz von E10 bestimmen und angeben, dann sind sie durch die nominell höheren Verbrauchswerte gegenüber den Konkurrenten im Nachteil, die den Verbrauch ihrer Fahrzeuge noch mit herkömmlichem Kraftstoff ermitteln.

Wenn alle Fahrzeughersteller ihre Verbrauchsangaben zu einem bestimmten Zeitpunkt umstellen müssten, dann wäre der Aufwand, die bereits erstellten Werbemittel vom Markt zu nehmen und durch neue zu ersetzen, enorm.

Und wie sieht es mit den Flottenverbräuchen aus? Die Industrie hat einige Absprachen mit der Politik, wie hoch die Verbräuche aller im Angebot befindlichen Modelle im Durchschnitt sein dürfen. Sind diese Absprachen dann hinfällig, oder in wie weit werden sie den Voraussetzungen unter E10 angepasst?

Wie auch immer: Vom 3-Liter-Auto sind wir jetzt erst einmal wieder ein Stück weiter weg!

Vorschau auf 5 Jahre Grün-Rot

Samstag, 09. April 2011

Eine Vorschau auf 5 Jahre Grün-Rote Regierung in Baden-Württemberg

Achtung: Dieser Beitrag ist als Satire hochgradig provokativ und stark ironisch und sollte keinesfalls zu ernst genommen werden! Wir hoffen ja schließlich das Beste… ;-)

Baden-Württemberg: grün-rotDurch die Geschehnisse rund um Stuttgart21 und die Katastrophen in Japan begünstigt, aber auch nicht ganz ohne eigenes Zutun, verliert Schwarz-Gelb die Landtagswahl in Baden-Württemberg knapp. Erstmals seit über 50 Jahren ist die CDU nun nicht mehr in der Regierung. Ein weiteres Novum: Baden-Württemberg wird als erstes Bundesland von einem grünen Ministerpräsidenten regiert.

Frühjahr 2011 - Einige weitere Kernkraftwerke in Baden-Württemberg werden mit sofortiger Wirkung abgeschaltet.

Sommer 2011 - Der Ausbau für die Gewinnung der regenerativen Energien ist aufwändiger als gedacht und verzögert sich entsprechend.

Herbst 2011 – Die Schadensersatzforderungen der Betreiber der Kernkraftwerke belaufen sich inzwischen alleine in Baden-Württemberg auf mehrstellige Millionenbeträge.

Winter 2011 – Auch mit aus dem Ausland zugekaufter elektrischer Energie kann den Strombedarf von Baden-Württemberg nicht vollständig gedeckt werden. Die Wirtschaft steht teilweise ohne Strom da und muß trotz guter Auftragslage auf Kurzarbeit umstellen.

Frühjahr 2012 – Der Aufbau der regenerativen Energien wird nun vehement vorangetrieben. Dazu werden große Teile des Schwarzwaldes abgeholzt, um Windräder und Solarparks erstellen zu können.

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Hintergrundinfos Japan und Erdbeben

Samstag, 19. März 2011

Tagtäglich erfährt man Neues über die Situation in Japan. Es gibt jedoch einige Informationen, die in Radio und Fernsehen zwar nicht so erwähnt werden, die für das Verständnis der allgemeinen Situation jedoch ungemein hilfreich sind! Daher habe ich hier noch ein paar Infos (vorwiegend aus Wikipedia) zusammengefasst.

Geographische Infos:
Japan ist mit einer Landfläche von insgesamt 377.835 km² nur geringfügig größer als Deutschland (357.111 km²).  Die Fläche Japans verteilt sich jedoch auf vier Hauptinselns und noch über 6.800 kleinere Inseln. Zwei Drittel der Landmasse Japans bestehen aus einer Gebirgskette, die sich bis über 3.700 m erhebt. Nur ein Drittel der Fläche Japans sind Flachland. Die Nutzung durch Besiedelung, Landwirtschaft und Industrie beschränkt sich sogar nur auf etwa 20 % der Landfläche.

Bevölkerung:
Japan hat mit einer Bevölkerung von rund 128 Millionen gegenüber Deutschland über 50 % mehr Einwohner. Davon leben alleine etwa 35 Millionen Menschen im Großraum Tokio. Es gibt aber auch noch elf weitere Millionenstädte. In Deutschland gibt es insgesamt gerade mal vier Städte mit mehr als einer Million Einwohner.

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Offshore-Kernkraftwerke! Die Lösung?

Mittwoch, 16. März 2011

Aufgrund der Ereignisse der vergangenen Tage in Japan stellen sich immer wieder die Fragen nach der Betriebssicherheit von Kernkraftwerken und nach den Möglichkeiten zur Schadensbehebung oder Schadensbegrenzung im Falle eines Unfalles.

 
Hierzu einmal ein paar Gedanken und Ideen, die ja vielleicht so noch nicht direkt realisierbar sind, aber zumindest einer schlüssigen Logik folgen:

- Generell sind für Kernkraftwerke große Mengen an Wasser zur Kühlung nötig. Daher werden sie gewöhnlich an Flüssen oder an Küsten gebaut.
- Im Falle eines Unfalles mit drohender Kernschmelze ist in der Regel ein Ausfall oder Versagen des Kühlsystems die Ursache oder zumindest ursächlich beteiligt.
- Maßnahmen zur Schadensbegrenzung bei einer drohenden oder bereits stattfindenen Kernschmelze bestehen daraus, den entstandenen Überdruck kontrolliert abzulassen und weiter zu kühlen.
- Beim (unkontrollierten) Austritt von Radioaktivität (wie auch in Japan) werden die Auswirkungen am geringsten angenommen, wenn die entsprechende radioaktive Wolke auf das Meer hinausgeblasen wird, und dort im günstigsten Fall durch Regen ausgewaschen wird. Die verseuchten und strahlenden Teilchen geraten dann in das Meer, wo sie durch das immense Volumen an Wasser schnell auf eine unbedenkliche Konzentration verdünnt werden.

 
Was ist die daraus eigentlich zwingend logische Schlussfolgerung?

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Japan und die Kernkraftwerke

Montag, 14. März 2011

Kann man Japan den flächendeckenden Einsatz von Atomkraftwerken zum Vorwurf machen?

Betrachtet man die Voraussetzungen und die historische Entwicklung in Japan, dann ist der Einsatz von Atomkraftwerken durchaus nachvollziehbar! Japan hat kaum eigene Ressourcen und ist daher in Bezug auf nahezu alle Rohstoffe auf Importe angewiesen. Gerade als weltweit exportierende Industrienation ist man daher bestrebt, diese Abhängigkeit von exportierenden Ländern möglichst zu reduzieren, was jedoch nur schwer möglich ist. Der Sektor Energie bietet in diesem Zusammenhang wenigstens einen Bereich, in dem man sich mit Hilfe der Kernkraft halbwegs autark einrichten kann.

Dazu kommt die Entwicklung von Japan in den vergangenen 50 Jahren. In diesem vergleichsweise kurzen Zeitraum hat sich Japan als Industrie- und Technologienation hervorgetan und in diesem Bereich auch einigen Nationalstolz entwickelt. Daher ist das Vertrauen in die eigenen Entwicklungen und Fähigkeiten nachvollziehbar hoch.

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Die Jagd auf das Super Plus!

Sonntag, 06. März 2011

Seit kurzem ist der neue Kraftstoff E10 flächendeckend an den Tankstellen verfügbar. Als ich zuletzt tanken war sah das dann wie folgt aus: Von vier Zapfsäulen mit E10 waren vier frei. Und an der einen noch verbliebenen Zapfsäule mit dem herkömmlichen Super Plus gab es eine Schlange von ca. sieben Autos.

Da ich mich noch nicht informiert hatte, ob mein Auto E10 schadlos verträgt war also erst einmal Anstellen und Warten angesagt. Währenddessen stellte ich dann noch fest, daß der Preis für das E10 (trotz der teureren Herstellungskosten!) sogar um fünf Cent pro Liter günstiger war, als der für das Super Plus. (Und inzwischen beträgt der Preisunterschied sogar bis zu 8 Cent pro Liter!) Selbst wenn man bei dem E10 aufgrund der geringeren Energiedichte einen Mehrverbrauch von ca. drei Prozent annimmt, dann kommt man durch den spürbar günstigeren Preis trotzdem noch billliger weg.

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Es lebe der Heatball!

Donnerstag, 13. Januar 2011

Vor kurzem erst habe ich mich ein wenig über den Tod der klassischen Glühbirne ausgelassen. Nun bin ich auf DIE Alternative gestoßen: Der Heatball! Das nenne ich mal echte Innovation! :-)

Nur leider scheint dem auch schon wieder ein Riegel vorgeschoben zu sein. :-(

Es lebe die Glühbirne!

Donnerstag, 23. Dezember 2010

In verschiedenen Stufen werden derzeit gemäß EU-Vorgaben die klassichen Glühbirnen aus dem Markt genommen. Der Stromverbrauch sei zu hoch, da zu viel Energie in Form von Wärme frei wird. Energiesparleuchtmittel sollen die Alternative darstellen.

Zumindest für mich sind diese Energiesparlampen jedoch keinesfalls ein vollwertiger Ersatz! Das Licht ist zu kalt und wirkt zu unnatürlich. Und dies ist nicht nur ein rein subjektiver Eindruck, sondern läßt sich auch mit Messungen bestätigen!

Klassische Glühbirnen haben über weite Teile des Spektrums des sichtbaren Lichtes eine sehr ausgeglichene und homogene Abstrahlung. Das bedeutet, daß die verschiedenen Farbanteile in etwa gleichwertig abgedeckt sind, ohne daß es dabei auffällige Spitzen bei bestimmten Wellenlängen gibt. Dadurch wirkt das Licht für das menschliche Auge nicht nur angenehmer, auch ist die Farbwiedergabe der beleuchteten Gegenstände sehr gut und natürlich.

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