Beiträge zum Thema ‘Technik’

Weltweit größter Reifenhersteller!

Donnerstag, 08. Mai 2014

Wie ich einer Fernsehreportage entnehmen konnte ist nicht etwa Michelin, Continental oder Pirelli die Nummer eins bei den Reifenherstellern.

Mit rund 300 Millionen (300.000.000) produzierten Reifen pro Jahr ist LEGO der weltweit größte Reifenhersteller! Zumindest was die Stückzahlen angeht.



Globale atomare Verseuchung

Donnerstag, 01. September 2011

Abgesehen von den verschiedenen Störfällen in Kernkraftwerken, die wir in den vergangenen Jahrzehnten erlebt haben, gab es in den letzten 65 Jahren auch unzählige Atombombentests. Wie viele das genau waren, wird wahrscheinlich für immer ein Geheimnis bleiben.

In einer kleinen, aber sehr eindrucksvollen Videoanimation hat der Japaner Isao Hashimoto einmal 2053 bekannte Atombombentests und -explosionen visualisiert. Diese ereigneten sich zwischen 1945 und 1998 auf allen Kontinenten der Erde. Dabei beeindruckt nicht nur die reine Anzahl der Atomexplosionen, sondern auch die räumliche Darstellung auf einer Weltkarte!

Sicherlich waren viele der Tests unterirdisch. Dennoch könnte man, schon alleine aufgrund der unglaublichen Menge an Atombombentests durchaus zu der Überzeugung kommen, daß eigentlich ein großer Teil der Erde für Menschen unbewohnbar sein müßte! Und dabei handelt es sich nicht ausschließlich um menschenleere oder bestenfalls dünn besiedelte Gegenden…

=> Videoanimation über Atombombentests auf der Erde

Kernenergie: Maritimer Ausstieg?

Dienstag, 03. Mai 2011

Spätestens seit dem Unglück in Japan spricht (fast) die ganze Welt vom Ausstieg aus der Kernenergie. Mit dem Einsatz regenerativer Energien dürfte dies im zivilen Bereich (zumindest langfristig) auch ganz gut erreichbar sein.

Was ist aber mit den ganzen Atomantrieben im Bereich militärischer Flotten? Flugzeugträger, große Schlachtschiffe und Atom-U-Boote werden derzeit in großer Zahl mit Kernreaktoren betrieben!

Bei einem Flugzeugträger oder Schlachtschiff könnte man sich ja theoretisch noch vorstellen, auf einen Dieselantrieb umzurüsten. Das reduziert dann zwar die Einsatzgeschwindigkeit um 50 % und die Reichweite um 95 % – aber gut. Muß man halt alle paar Tage nachtanken. Das geht schon.
Was würde das für den Ölpreis bedeuten, wenn jedes größere Militärschiff nun plötzlich alle paar Tage ein paar millionen Liter Diesel bräuchte? Na da bin ich ja mal auf die künftigen Benzinpreise gespannt. ;-)
Alternativ: Regenerative Energien? Auf einem Flugzeugträger ist doch eigentlich genug Platz für massig Solarzellen und Windräder, oder? :-P

U-Boot mit Dieselmotor? Klar, gibt es – aber eben nicht in der Größe bestehender Atom-U-Boote! Wasserstoff-Brennzelle? Ebenfalls nicht in der Größenordnung realisierbar! Übrig bleibt also ein Haufen großer zu verschrottender Atom-U-Boote modernster Technik. Die neuen U-Boot-Generationen, die darauf hin gebaut werden sind dann wieder kleiner und leichter und erinnern in Konzept und Leistungsfähigkeit an die Modelle aus dem Zweiten Weltkrieg. ;-)

Die Auswirkungen auf unsere eigene Volkswirtschaft wären dabei eher gering. Kein Umrüstungsaufwand dank kleiner Flotte. Nur eben eventuell steigende Ölpreise. Dafür könnten wir im Bereich von Antrieben mit Brennstoffzellen zumindest KnowHow exportieren!

So gesehen sollten wir dringend mal die Forderung in den Raum stellen, alle Flotten atomar abzurüsten! Geht ja nicht, daß wir hier Kopfstände machen um unsere Kernkraftwerke loszuwerden und andererseits fahren irgendwelche Schiffe mit haufenweise Reaktoren an Bord ungehindert von Land zu Land…

E10-Verbrauch bei Neufahrzeugen

Montag, 18. April 2011

Benzinbetriebene Kraftfahrzeuge haben bei der Verwendung von E10-Kraftstoff bekanntlich einen spür- und messbar höheren Verbrauch. Wie wird jetzt aber der Verbrauch bei Neufahrzeugen, der ja zu den Pflichtangaben gehört, ermittelt?

Wenn nun einige Hersteller den Verbrauch bereits unter dem Einsatz von E10 bestimmen und angeben, dann sind sie durch die nominell höheren Verbrauchswerte gegenüber den Konkurrenten im Nachteil, die den Verbrauch ihrer Fahrzeuge noch mit herkömmlichem Kraftstoff ermitteln.

Wenn alle Fahrzeughersteller ihre Verbrauchsangaben zu einem bestimmten Zeitpunkt umstellen müssten, dann wäre der Aufwand, die bereits erstellten Werbemittel vom Markt zu nehmen und durch neue zu ersetzen, enorm.

Und wie sieht es mit den Flottenverbräuchen aus? Die Industrie hat einige Absprachen mit der Politik, wie hoch die Verbräuche aller im Angebot befindlichen Modelle im Durchschnitt sein dürfen. Sind diese Absprachen dann hinfällig, oder in wie weit werden sie den Voraussetzungen unter E10 angepasst?

Wie auch immer: Vom 3-Liter-Auto sind wir jetzt erst einmal wieder ein Stück weiter weg!

Keine Angst vorm Atom

Dienstag, 22. März 2011

Aus aktuellem Anlass: “Keine Angst vorm Atom”

In dem kleinen Satire-Video von “Extra 3″ (09.2008) erklärt Atomi die Vorzüge der Atomkraft.

=> Hier geht´s zum Video: “Keine Angst vorm Atom”

(Mit “aktuellem Anlass” spiele ich auf die politischen Diskussionen hier in Deutschland an.)

Offshore-Kernkraftwerke! Die Lösung?

Mittwoch, 16. März 2011

Aufgrund der Ereignisse der vergangenen Tage in Japan stellen sich immer wieder die Fragen nach der Betriebssicherheit von Kernkraftwerken und nach den Möglichkeiten zur Schadensbehebung oder Schadensbegrenzung im Falle eines Unfalles.

 
Hierzu einmal ein paar Gedanken und Ideen, die ja vielleicht so noch nicht direkt realisierbar sind, aber zumindest einer schlüssigen Logik folgen:

– Generell sind für Kernkraftwerke große Mengen an Wasser zur Kühlung nötig. Daher werden sie gewöhnlich an Flüssen oder an Küsten gebaut.
– Im Falle eines Unfalles mit drohender Kernschmelze ist in der Regel ein Ausfall oder Versagen des Kühlsystems die Ursache oder zumindest ursächlich beteiligt.
– Maßnahmen zur Schadensbegrenzung bei einer drohenden oder bereits stattfindenen Kernschmelze bestehen daraus, den entstandenen Überdruck kontrolliert abzulassen und weiter zu kühlen.
– Beim (unkontrollierten) Austritt von Radioaktivität (wie auch in Japan) werden die Auswirkungen am geringsten angenommen, wenn die entsprechende radioaktive Wolke auf das Meer hinausgeblasen wird, und dort im günstigsten Fall durch Regen ausgewaschen wird. Die verseuchten und strahlenden Teilchen geraten dann in das Meer, wo sie durch das immense Volumen an Wasser schnell auf eine unbedenkliche Konzentration verdünnt werden.

 
Was ist die daraus eigentlich zwingend logische Schlussfolgerung?

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Japan und die Kernkraftwerke

Montag, 14. März 2011

Kann man Japan den flächendeckenden Einsatz von Atomkraftwerken zum Vorwurf machen?

Betrachtet man die Voraussetzungen und die historische Entwicklung in Japan, dann ist der Einsatz von Atomkraftwerken durchaus nachvollziehbar! Japan hat kaum eigene Ressourcen und ist daher in Bezug auf nahezu alle Rohstoffe auf Importe angewiesen. Gerade als weltweit exportierende Industrienation ist man daher bestrebt, diese Abhängigkeit von exportierenden Ländern möglichst zu reduzieren, was jedoch nur schwer möglich ist. Der Sektor Energie bietet in diesem Zusammenhang wenigstens einen Bereich, in dem man sich mit Hilfe der Kernkraft halbwegs autark einrichten kann.

Dazu kommt die Entwicklung von Japan in den vergangenen 50 Jahren. In diesem vergleichsweise kurzen Zeitraum hat sich Japan als Industrie- und Technologienation hervorgetan und in diesem Bereich auch einigen Nationalstolz entwickelt. Daher ist das Vertrauen in die eigenen Entwicklungen und Fähigkeiten nachvollziehbar hoch.

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Es lebe der Heatball!

Donnerstag, 13. Januar 2011

Vor kurzem erst habe ich mich ein wenig über den Tod der klassischen Glühbirne ausgelassen. Nun bin ich auf DIE Alternative gestoßen: Der Heatball! Das nenne ich mal echte Innovation! :-)

Nur leider scheint dem auch schon wieder ein Riegel vorgeschoben zu sein. :-(