Beiträge zum Thema ‘Gesellschaft’

DM / Euro – der Vergleich hinkt!

Sonntag, 16. Januar 2011

Selbst jetzt, neun Jahre nach der Einführung des Euro, erlebe ich es noch immer: Manche Menschen rechnen auch jetzt noch in die “gute alte D-Mark” um.

Das Ergebnis wird dann insbesondere gerne zum Vergleich von Preisen herangezogen! Damit gehen aber in der Regel gleich zwei Fehleinschätzungen einher, die bei solchen Vergleichen nur zu oft total außer Acht gelassen werden:

Zum Einen war der Umrechnungsfaktor nie 2 zu 1, sondern eben 1,95583 zu 1. Der Rundungsfehler bei der Überschlagsrechnung beträgt damit schon einmal über 2,2 %.

Zum Anderen sind vor allem jetzt bereits mehr als neun Jahre seit der Einführung des Euro vergangen. Die Inflation, die wir in dieser Zeit hatten, wird dabei in der Regel komplett vernachlässigt.

Also: Wir haben hier als gültige Landeswährung den Euro – und das nicht erst seit Gestern!  So langsam sollte auch der Letzte damit anfangen in Euro zu Rechnen und zu Vergleichen! :-)



Die Welt im Jahr 2000 aus der Sicht von 1972

Mittwoch, 03. November 2010

Eine interessante Darstellung der Welt im Jahre 2000 aus der Sicht von 1972 in einer Fernsehreportage des ZDF.

Manche Dinge, wie die automatische Küche, Hochgeschwindigkeitszüge, Bildschirmkommunikation, künstliche Herzen und Kleinst-Autos für den Stadtverkehr wurden wenigstens teilweise Realität. Andere, wie die 25-Stunden-Woche, die Zeitung aus dem Drucker oder frei verkäufliche und universell wirkende Antidepressiva eher weniger. Und Lochkarten gibt es zum Glück auch nicht mehr! ;-)

Richtung 2000 – Vorschau auf die Welt von morgen (ZDF 1972) 1/3

Richtung 2000 – Vorschau auf die Welt von morgen (ZDF 1972) 2/3

Richtung 2000 – Vorschau auf die Welt von morgen (ZDF 1972) 3/3

Interessant ist dann die Gegenüberstellung dieser fiktiven Welt aus der Zukunft mit der Realität in 1972. In einigen Punkten haben wir uns da wohl auch im Jahre 2010 noch nicht so wirklich viel weiterentwickelt.

Ironie des Trinkwasser sparens!

Montag, 11. Oktober 2010

Das Trinkwasser ist eine der wichtigsten Ressourcen, die wir von unserem Planeten Erde benötigen! Deshalb sollten wir möglichst sparsam damit umgehen. Außerdem bedeutet Trinkwasser sparen auch gleichzeitig Geld zu sparen.

Laut einem aktuellen Fernsehbericht verhält es sich aber genau umgekehrt:

Hier in Deutschland nutzen wir derzeit weniger als 20% unserer zur Verfügung stehenden Trinkwasserressourcen für die Haushalte. Da Trinkwasser nur schlecht speicherbar ist und auch nicht ohne Qualitätsverlust (der es schließlich als Trinkwasser unbrauchbar machen würde) in Mangelregionen exportiert werden kann, besteht hier weder ein Grund, noch eine Notwendigkeit zum Sparen. Außerdem leben wir in einer regenreichen Region, und auch unsere Flüsse und Seen sind stabil. Somit laufen wir ebenfalls nicht Gefahr, daß sich hier künftig ein ernster Mangel an Wasser einstellen wird. Daher ist das Wassersparen hier in Deutschland weder notwendig, noch bringt es irgendwelche Vorteile für uns, unsere Umwelt oder die Natur.

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Herzlichen Glückwunsch…

Sonntag, 03. Oktober 2010

…zum teuersten Feiertag der Welt! ;-)

Nicht leicht…

Mittwoch, 22. September 2010

Es ist nicht leicht mit den Adlern zu fliegen,

wenn um einen herum nur dumme Gänse flattern.

(TV-Zitat aus Mr. Deeds)

Erst wenn der Bagger kommt…

Dienstag, 31. August 2010

…scheint die Bevölkerung zu registrieren, daß Veränderung ansteht!

Am Beispiel von Stuttgart 21 wird einmal mehr deutlich, wie träge die Massen sind. Bereits seit einigen Monaten steht fest, daß geplant ist den Stuttgarter Bahnhof für mehrere milliarden Euro unterirdisch komplett neu aufzubauen. Daß die Budgets für Projekte in dieser Größenordnung sich gerne verdoppeln ist auch keine wirklich neue Erfahrung.

Warum werden erst jetzt, wo im Vorfeld bereits viel Geld in die konkrete Planung ausgegeben ist, öffentliche Proteste laut? Hat die Bevölkerung wirklich erst jetzt, wo der erste Bagger vor Ort die Arbeit aufgenommen hat, gemerkt, daß dort ein größeres Projekt seinen Lauf nimmt?

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Wie Dinge richtig werden…

Dienstag, 03. August 2010

Es ist schon fast erschreckend zu sehen, wie manche Sachen alleine dadurch richtig werden können, daß sie von genügend Menschen falsch gemacht werden!

Ein gutes Beispiel dafür ist sicherlich das Word “Standard”. Zunehmend findet die falsche und eigentlich durch nichts begründete Schreibweise “Standart” Einzug! Im Internet aber auch schon in manchen Printmedien findet diese schlichtweg falsche Schreibung dieses Wortes zunehmend Verbreitung. Je mehr Menschen das dann wiederum lesen, desto mehr Menschen werden sich diese falsche Schreibweise aneignen. Noch wehrt sich beispielsweise Google dagegen, indem es bei einer Suche nach der falschen Schreibung wenigstens anfragt, ob man nicht vielleicht doch “Standard” meint. Aber eine Liste von ca. 30.000.000 Ergebnissen zeigt ganz deutlich, wie sehr die Schreibweise “Standart” bereits verbreitet ist. Würde es sich dabei wenigstens um die englische Schreibweise handeln, dann könnte man das ja noch nachvollziehen. Aber selbst da ist die Schreibung die Gleiche wie im Deutschen! Wie also so ein Fehler aus dem Nichts kommen und sich dermaßen verankern kann, ist doch eigentlich unbegreiflich und fast schon erschreckend!

Man stelle sich nur einmal vor, daß die entsprechende Gesetzgebung geändert wird, nur weil immer mehr Menschen bei Rot über die Straße gehen! Undenkbar, oder nicht?

Beurteilungen

Montag, 29. März 2010

Wie viele Irrtümer, Mißverständnisse oder auch unerfüllte Erwartungen ließen sich vermeiden, würden die Menschen ihre Mitmenschen nicht nach deren Worten, sondern nach deren Taten beurteilen.

Von der Fähigkeit zuzuhören

Samstag, 27. März 2010

Auffällig ist, daß die Menschen mit zunehmendem Alter oft immer weniger zuhören. Da werden Erzählungen gerne mal abgewürgt, oder mit dem Einwurf des wahrscheinlichen Ziels der Erzählung rüde abgebrochen.

Der Mensch lernt im Laufe seines Lebens alles Mögliche, nur die Fähigkeit anderen Menschen wirklich aufmerksam und geduldig zu folgen, scheint verloren zu gehen.

Ich vermute mal, daß es die vermeintliche Lebenserfahrung ist, die einen glauben macht, den Ausgang der meisten Erzählungen schon vorweg zu kennen. Auch wenn das im Kern vielleicht sogar oftmals zutreffend sein mag, so entgehen einem doch die Kleinigkeiten, die eine Erzählung eigentlich ausmachen. Ganz abgesehen davon, daß man auch komplett irren kann. Hinzu kommt, daß das zwischenmenschliche Signal für den Erzählenden nicht gerade positiv ist, wenn er mitten in seiner Ausführung abgewürgt wird.

Zugegeben – manche Menschen haben einen derart langatmigen und monotonen Erzählstil, daß man es wohl keinem verdenken kann, wenn er dann versucht die Sache ein wenig zu beschleunigen. ;-)

Unausweichliches!

Freitag, 26. März 2010

In einem hiesigen Einkaufszentrum gibt es einen Aufzug, der das Parkdeck und die Einkaufsetage miteinander verbindet. Es gibt also genau zwei Haltestellen für diesen Aufzug. Eben dieser Aufzug ist naturbedingt auch fast immer gut mit Menschen nebst den zugehörigen Einkaufswagen gefüllt.

Unverständlich ist für mich dabei, daß die Leute, die gerade auf den Aufzug warten, sich immer bis möglichst dicht vor die Schiebetür des Aufzugs stapeln. Kommt der Aufzug dann und es öffnet sich die Tür, sind die entgeisterten Gesichter eigentlich immer die gleichen:

Die einen wollen aus dem Aufzug raus, können aber nicht, weil sich vor dem Aufzug bereits eine Traube von Menschen und Einkaufswagen gebildet hat.

Die anderen (eben die aus dieser Traube) wollen in den Aufzug hinein, können aber ihrerseits auch nicht, weil dieser ja – völlig unerwartet – noch voll ist. Die Vordersten dieser Traube versuchen nun also die hinter ihnen stehenden noch ein wenig weiter nach hinten zu schieben um den Aufzugbesetzern wenigstens eine minimale Gasse zum Entweichen zu bieten.

Was spricht eigentlich dagegen, von vorn herein einen Weg zu lassen, damit sich der Aufzug erst einmal gesittet entleeren kann, bevor man dann selbst hinein kommt?